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Die Corona-Pandemie - Wirtschaft neu denken

Das Virus stellt Politik, Unternehmen und Mitarbeiter vor eine bisher unbekannte Herausforderung

Das Corona-Virus hat das Leben in Deutschland innerhalb weniger Tage komplett lahmgelegt. Über Wochen war ein Großteil der Geschäfte geschlossen. Seit März 2020 befinden sich Politik, Wirtschaft und die Bevölkerung in einem Ausnahmezustand, wie es ihn bisher noch nicht gab. Auch nach den ersten Lockerungen ist das Land und seine Wirtschaft noch weit von der Normalität entfernt. Nun muss der Neustart in Deutschland gelingen. Auf diesen Seiten haben wir unterschiedlichste Informationen rund um das Virus für Sie zusammengestellt.

Wichtige Antworten

Betriebsorganisation an einem Chart

Unternehmen und Mitarbeiter

Steuerrad vor Meer

Politische Maßnahmen

Geld als Zahnrad

Finanzielle Förderungen

Corona-Maßnahmen werden zum Herbst wieder verschärft

Angesichts wieder steigender Infektionszahlen in Deutschland verschärft die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen vor den Herbstferien erneut. Ziel der Beschränkungen ist es unter anderem, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnten vor unnötigen Reisen in Risikogebiete. Zudem sollen private Feiern, von denen sich einige zuletzt als Hotspots erwiesen hatten, eingeschränkt werden, wenn die Infektionszahlen in bestimmten Regionen dies nötig machen. Für Partys in Privaträumen wird bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Menschen "dringlich empfohlen", ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen soll sie zwingend sein. Außerdem soll es ein Bußgeld von 50 Euro geben, wenn Besucher im Restaurant falsche Personalien angeben. Auch sollen sich Risikogruppen nun vorsorglich gegen die saisonale Grippe impfen lassen können.

Quarantäne-Ausnahmen im kleinen Grenzverkehr

Land führt 24-Stunden-Regel ein

Für Grenzgänger aus der Großregion gilt ab Anfang Oktober eine Ausnahme der Corona-Quarantäne-Regelung. Wer nicht länger als einen Tag ins Saarland einreist, muss nicht in Quarantäne. Die Ausnahmeregelung soll Menschen, die aus der Großregion, etwa aus Luxemburg oder Frankreich, ins Saarland wollen, einen ungehinderten Alltag ermöglichen, teilte die Staatskanzlei mit. Sie gelte auch dann weiter, wenn die Infektionszahlen stärker ansteigen.

Für Saarländer gilt weiterhin die 72-Stunden-Regel. Wer also weniger als 72 Stunden in einem grenznahen Risikogebiet wie Luxemburg war, muss nicht in Quarantäne. Ebenso wenig Berufspendler, Menschen, die einen "triftigen Grund" für den Aufenthalt hatten, die aus Ausbildungs- und Studienzwecken in das Saarland einreisen, oder die auf der Durchreise sind. (Quelle: SR)

Ministerin Streichert-Clivot: „Zügig in den eingeschränkten KiTa-Regelbetrieb einsteigen“

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung und Kultur und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie vom 26.05.2020

 
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot berichtete heute dem Ministerrat zum Stand der schrittweisen Wiederöffnung der saarländischen KiTas. Hierzu hatte die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) einen Vier-Stufen-Plan beschlossen. Derzeit wird an saarländischen KiTas und Schulen die Notbetreuung weiter ausgebaut. Entsprechend des Vier-Stufen-Plans folgt darauf der Einstieg in den eingeschränkten KiTa-Regelbetrieb.
Ministerin Streichert-Clivot erklärt dazu: „Wenn sich das Infektionsgeschehen weiter so entwickelt, wie das aktuell der Fall ist, ist es mein Ziel, zügig in den eingeschränkten KiTa-Regelbetrieb einzusteigen, nach Möglichkeit bereits ab dem 8. Juni. Der Rechtsanspruch auf Betreuung muss wieder in Kraft gesetzt werden.
Mit dem bisherigen Ausbau der Notbetreuung und der teilweisen Rückkehr zum Präsenzunterricht an unseren Schulen haben wir in den letzten Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht. Das gilt auch für die derzeit laufenden Abschluss- und Abiturprüfungen. Das hat bisher reibungslos funktioniert.
Deshalb sollten wir gemeinsam mit den Trägern den nächsten Schritt konkret in Angriff nehmen und klären, wie wir den Einstieg in den eingeschränkten Kita-Regelbetrieb schaffen. In dieser und der kommenden Woche werden dazu weitere Gespräche mit den Jugendämtern und den KiTa-Trägern geführt, um einen Rahmenplan für den Einstieg festzulegen. Klar ist, dass sehr viele Kinder und Eltern dringend darauf angewiesen sind.“
Streichert-Clivot betont, dass die konkreten Bedingungen des Einstiegs in den eingeschränkten KiTa-Regelbetrieb sowohl mit dem Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familien (MSGFF), den Gesundheits- und Jugendämtern sowie auch den Einrichtungsträgern abgestimmt werden müssen. „Den Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb müssen wir sehr gründlich vorbereiten und mit allen Beteiligten abstimmen. Wir brauchen einen Rahmenplan, der für alle gilt. Denn der Infektionsschutz ist weiter wichtig und auch von einer KiTa, die schnell wieder geschlossen werden muss, hat niemand etwas.“
„Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Kinder wieder die Möglichkeit haben in KiTas betreut zu werden um dort auch soziale Kontakte zu pflegen, die für ihre Entwicklung enorm wichtig sind.  Trotzdem gilt es auch hier Vorsicht walten zu lassen und die Wiederöffnungen langsam anzugehen. Um eine reibungslose Rückkehr zum Regelbetrieb sicher zu gestalten, bedarf es strukturierter Hygienemaßnahmen“, so Familienministerin Monika Bachmann.
Die Anzahl der in KiTas notbetreuten Kinder ist landesweit inzwischen auf über 9.100 (Stand 22. Mai) gestiegen. Am 24. April waren es knapp 2.800 Kinder. Es sind aber noch Kapazitäten vorhanden, um eine gewisse Zeit bis zum Eintritt in den eingeschränkten Regelbetrieb zu überbrücken. Eltern und Erziehungsberechtigte, die dringend einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigten, ermuntert die Ministerin, einen Antrag auf Notbetreuung zu stellen.