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In der Krise blieben viele Kassen leer

Mit welchen Hilfen Unternehmen rechnen können

Für viele Firmen war der Lockdown eine wirtschaftliche Katastrophe. Teilweise ist über Wochen der Umsatz ein- oder sogar komplett weggebrochen. Mit Milliardenpaketen haben Bund und Land Unterstützungspakete organisiert. Dabei gibt es von Soforthilfen bis Kreditprogrammen unterschiedlichste Pakete. Wir haben Ihnen auf dieser Seite einen Überblick zusammengestellt.

 

Bei Beiträgen und Abgaben haben die Unternehmen Möglichkeiten Stundungen zu erwirken. So sollen Zahlungsengpässe weitestgehend vermieden werden.

GKV-Informationsschreiben zur Stundung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Das Saarland unterstützt gemeinnützige Vereine.

Das Programm „Vereint helfen: Vereinshilfe Saarland“ greift Vereinen unter die Arme, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind. Gemeinnützige Vereine können auf der Internetseite Vereinshilfe unbürokratische finanzielle Unterstützung beantragen.
 

Weitere Infos

Internetseite Vereinshilfe im Saarland

Die KfW und ihre Finanzierungspartner bündeln vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ihre Kräfte: Die Förderkredite, die die KfW im Auftrag der Bundesregierung den Unternehmen zur Verfügung stellt, leiten die deutschen Kreditinstitute an ihre Kunden weiter. Kredite erhalten: Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind, Unternehmen, die mindestens drei Jahre am Markt sind und zwei Jahresabschlüsse vorweisen können sowie Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Um einen Kredit zu erhalten, darf das Unternehmen bis 31.12.2019 nicht in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sein.
 

KfW-Corona-Hilfen für Unternehmen

Antragsformulare für Überbrückungshilfen des Bundes sind freigeschaltet

In der zweiten Juliwoche hat die Bundesregierung die Antragsplattform für weitere 25 Milliarden Euro Überbrückungshilfen freigeschaltet. Anträge können nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. Für die Bewilligung der Anträge sind die Bundesländer verantwortlich. Die Landesprogramme laufen mit Inkrafttreten der Bundesprogramme sukzessiv aus.

Weitere Infos

Mit dem Schutzschild für Deutschland bekämpft die Bundesregierung die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Welche Hilfen gibt es? Hier erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Bundesregierung unterstützt Solo-Selbständige, kleine und mittelständische Unternehmen mit Überbrückungshilfen, Bürgschaften und Garantien. Außerdem gibt es steuerliche Erleichterungen und Liquiditätshilfen. Anträge können bis zu 30. September 2020 eingereicht werden.
 

Hilfen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen

Die Bundesregierung hat einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds in Höhe von 600 Milliarden Euro aufgelegt, um Unternehmen zu helfen, die durch Corona in Schieflage geraten sind. Ziel des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ist es, Liquidität und Solvabilität von Unternehmen zu gewährleisten, die vor der Corona-Pandemie gesund und wettbewerbsfähig waren. Der WSF ergänzt die geplanten Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
 

Infos zum Wirtschafts-Stabilisierungsfonds

Familien werden im Laufe des Kalenderjahres 2020 durch einen Kinderbonus in Höhe von insgesamt 300 Euro unterstützt. Ebenfalls wird der Entlastungsbetrags für Alleinerziehende für die Kinderjahre 2020 und 2021 angehoben.


Fragen und Antworten

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Das Ministerium hat die Maßnahmen in einem umfangreichen Fragen- und Antworten-Katalog erläutert.


Fragen und Antworten zu Steuer-Hilfen

Verlängerung der steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Corona-Auswirkungen

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder veröffentlichte das Bundesfinanzministerium (BMF) am 23. Dezember 2020 eine Verlängerung von steuerlichen Maßnahmen, die betroffenen Steuerpflichtigen Erleichterungen bei den Folgen der Corona-Krise bringen sollen.

Verlängert wird unter anderem die Möglichkeit der zinslosen Stundung von Steuerforderungen. Steuerpflichtige können bis zum 31. März 2021 – unter Darlegung ihrer Verhältnisse – Anträge auf Stundung der bis zum 31. März 2021 fälligen Steuern stellen. Die Stundungen sind längstens bis zum 30. Juni 2021 zu gewähren.

Erleichterungen soll es auch bei Vollstreckungsverfahren geben. Außerdem können Anträge auf eine Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 gestellt werden.

 

Selbstständige, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbrechen, können Grundsicherung beanspruchen. Wer bis zum 30. September 2020 einen Antrag stellt, erhält erleichterten Zugang zu den SGB-II-Leistungen. Für alle Neuanträge gilt ein vereinfachtes Verfahren bei der Vermögensprüfung für sechs Monate. Dazu reicht eine Eigenerklärung von Antragsstellern, die nicht über erhebliche Vermögenswerte zu verfügen.


Informationen der Bundesagentur für Arbeit