Die Corona-Krise prägte auch 2020 das Leben und die Wirtschaft der M+E-Industrie

Als Anfang 2020 erste Meldungen vom Ausbruch eines neuen Corona-Virus im chinesischen Wuhan die Runde machten, hat niemand von uns geahnt, welch dramatische Folgen die Krankheit haben würde, die als Covid 19 unseren wirtschaftlichen und privaten Alltag neu ordnen sollte. Mehr als ein Jahr leben wir nun schon im Ausnahmezustand. Mit Lockdown-Maßnahmen, die der M+E-Industrie 2020 bereits einen Produktionseinbruch von über 15 Prozent beschert haben und die auch das aktuelle Jahr 2021 belasten. Trotz all der staatlichen Stützungsmaßnahmen wird manch ein Unternehmen die Folgen der Pandemie nicht überstehen. Gebrochene Lieferketten, gestörte Absatzmärkte, verebbte Nachfrage – all das hat unsere Wirtschaft schwer getroffen. Kurzarbeit und gestrichene Schichten haben zwar kurzfristig Entlastung gebracht, viele Kosten sind aber weiter gelaufen.

Gleichzeitig haben viele Betriebe kreativ und flexibel auf die neuen Herausforderungen reagiert. Reiseverbote brachten einen Boom für Videokonferenzen. Abstandsgebote ermöglichten Homeoffice in nie gekanntem Maß. Und die Produktion wurde vielfach noch flexibler und agiler. Manches davon wird wieder verschwinden, das Gute aber wird bleiben. Und die Widerstandsfähigkeit unserer saarländischen Industrie macht Hoffnung für die kommenden Jahre, die im Zeichen des Strukturwandels stehen. Die Aufgaben sind groß, aber wir haben großes Vertrauen, dass die saarländischen Unternehmen auch diese Herausforderungen meistern

Mit all diesen Themen beschäftigt sich der Jahresbericht 2020/2021 des ME Saar.