Unsere Industrie braucht Zukunft

M+E-Geschäftsklima seit über drei Jahren im Rezessionsbereich – im April mehr als 15.000 Arbeitsplätze gestrichen

Das M+E‑Geschäftsklima lag im Juni bei ‑10 Punkten nach ‑12 im Mai und befindet sich damit weiterhin seit über drei Jahren im Rezessionsbereich. Die aktuelle Lage wurde etwas schlechter bewertet, die Erwartungen für die kommenden Monate fielen dagegen weniger pessimistisch aus. Die Produktion stieg im April zwar leicht um 0,3 % gegenüber dem Vormonat, lag im Dreimonatsvergleich jedoch um 2,0 % und im Vorjahresvergleich um 2,7 % niedriger. Auch das Niveau von 2018 wird weiterhin deutlich unterschritten.

Die Umsätze stabilisierten sich durch einzelne Großaufträge, entwickeln sich jedoch je nach Branche unterschiedlich. Preisbereinigt blieb der Absatz insgesamt auf Vorjahresniveau. Die Neuaufträge gingen im April deutlich um 5,4 % zurück, während die Kapazitätsauslastung mit 79 % unter dem langjährigen Durchschnitt liegt.

Die Beschäftigung sank weiter auf 3,746 Mio. Mitarbeiter. Saisonbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 15.600 Beschäftigten gegenüber dem Vormonat. Seit 2019 wurden insgesamt mehr als 300.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Weitere Zahlen und Daten zur Metall- und Elektro-Industrie im aktuellen M+E-Konjunkturbericht.

IAB: Arbeitsmarkt und Mobilität

Rund 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendeln in Deutschland zwischen Wohn- und Arbeitsort. Insgesamt gibt es hierzulande etwa 20,6 Millionen Berufspendlerinnen und -pendler. Innerhalb der Europäischen Union nutzen Millionen von Menschen das EU-Recht auf Freizügigkeit, um in einem anderen EU-Land zu arbeiten. Und darüber hinaus ist die internationale Migration ein wesentlicher Faktor, um den demografischen Wandel sowie den damit verbundenen Mangel an Fach- und Arbeitskräften auszugleichen.

Arbeitskräftemobilität innerhalb Deutschlands und über Staatsgrenzen hinweg ist daher ein wichtiges Thema der IAB-Forschung. Auf einer Sonderseite haben wir für Sie Publikationen und Projekte des IAB rund um das Thema „Arbeitsmarkt und Mobilität“ zusammengestellt.

Publikationen und Projekte 

ME Saar Jahresbericht 2025/2026

 

Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland und im Saarland steht vor erheblichen Herausforderungen. Globaler Wettbewerbsdruck, strukturelle Veränderungen, steigende Standortkosten und zunehmende regulatorische Anforderungen prägen die Rahmenbedingungen.

Im Saarland verstärken die Transformation zentraler Industriezweige sowie hohe Energiepreise, Abgaben und Bürokratie den Anpassungsdruck.

Der diesjährige Jahresbericht zeigt auf, vor welchen Herausforderungen die M+E‑Industrie im Saarland steht, welche Auswirkungen dies auf Unternehmen und Beschäftigung hat und an welchen Stellen dringender politischer Handlungsbedarf besteht.

Gleichzeitig dokumentieren wir, wie wir uns als Verband für die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen einsetzen und wie wir die Transformation aktiv begleiten. Darüber hinaus gibt die Veröffentlichung einen Überblick über unsere Arbeit im vergangenen Jahr und beleuchtet wichtige Themen, die die Branche bewegen.

IAB: Nur eine Minderheit der Personen ohne Berufsabschluss kennt Weiterbildungsprämie und Weiterbildungsgeld

Aktuelle Befragungsdaten zeigen, dass viele Menschen ohne Berufsabschluss nur unzureichend über Fördermöglichkeiten zur Nachqualifizierung informiert sind. Besonders gering ist der Bekanntheitsgrad der Weiterbildungsprämie sowie des seit Juli 2023 eingeführten Weiterbildungsgeldes. Dabei zählen Personen ohne Berufsabschluss zu den zentralen Zielgruppen dieser Instrumente. Gleichzeitig äußert ein großer Teil der Befragten ein grundsätzliches Interesse an einer Umschulung. Ausschlaggebend sind dabei vor allem bessere Arbeitsmarktchancen sowie die Aussicht auf ein passendes und anerkanntes Berufsziel. Empirische Studien belegen zudem, dass Umschulungen die Erwerbschancen von Arbeitslosen im Durchschnitt deutlich verbessern. 

Beitrag aus der Serie "Berufliche Weiterbildung" von Elisabeth Artmann, IAB-Forum

Arbeitswissenschaftliches Forum 2026

MENSCHEN STÄRKEN, ERGEBNISSE VERBESSERN: FÜHRUNG - PERFORMANCE - ENTGELT

Veränderungen hin zum wirtschaftlichen Erfolg beginnen dort, wo Menschen und Organisationen gemeinsam miteinander wachsen. Hierzu bietet unser diesjähriges Arbeitswissenschaftliches Forum Orientierung, wertvolle Impulse und Handlungsempfehlungen. Unter dem Motto „Menschen stärken, Ergebnisse verbessern“ widmen sich die Verbände ME Saar, Hessenmetall, vem die arbeitgeber und Pfalzmetall den drei zentralen Bereichen moderner Organisationsentwicklung: wirksame Führung, individuelle Performance sowie eine faire, transparente Entgeltgestaltung. Im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Kongressforums gibt es aktuelle Einblicke in die betriebliche Praxis.

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Veranstaltungsflyer

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Berufstätigkeit von Müttern mit Kindern

IAB-Befragung: Teilzeit wird ab zweieinhalb Jahren akzeptiert

Ab wann sollten Mütter mit Kindern wieder arbeiten? Dieser Frage hat sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gewidmet. Das Ergebnis: Deutsche zwischen 18 und 60 Jahren sehen eine Teilzeitbeschäftigung zwei Jahre und acht Monate nach der Geburt für angemessen, eine Vollzeitbeschäftigung sei erst sinnvoll, wenn das Kind fünf Jahre und acht Monate alt ist. Eine stundenweise Betreuung sei ab einem Alter von zwei Jahren und vier Monaten akzeptabel, eine ganztägige Betreuung ab vier Jahren und neun Monaten. 

Das IAB hat die Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern und zur externen Kinderbetreuung über zwölf Jahre hinweg in der IAB-Panelstudie „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ untersucht. Die Ergebnisse der Befragung sind repräsentativ für 18- bis 60-Jährige in Deutschland.

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Zwei saarländische Schulen erhalten Gütesiegel für ausgezeichnete Berufsorientierung

Die Berufliche Orientierung im Saarland wird immer besser. Das hat die Initiative SCHULEWIRTSCHAFT Saarland mit der Verleihung der Berufswahl-SIEGEL an zwei saarländische Schulen bekräftigt. In diesem Jahr erhielt die Nikolaus-Groß-Schule in Lebach erstmals das Gütesiegel für eine herausragende Berufliche Orientierung. Die Graf-Anton-Schule in Wadern wurde mit einer Rezertifizierung gewürdigt. Die SIEGEL-Verleihung erfolgte am 1. Dezember mit Vertretern aller Partnerinstitutionen in der Handwerkskammer des Saarlandes. Das Berufswahl-SIEGEL wird an Schulen verliehen, die ihre Schülerinnen und Schüler im Schulalltag klassenstufenübergreifend auf den beruflichen Lebensweg vorbereiten.

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Zuwanderer schließen im MINT-Bereich Fachkräftelücken

Ohne Zuwanderung wäre die Fachkräftelücke im MINT-Bereich noch deutlich größer als aktuell. Das zeigt eine Sonderauswertung im aktuellen MINT-Report. Demnach stehen rund 153.000 internationale MINT-Absolventinnen und Absolventen, die in Deutschland studiert haben, für eine Wertschöpfung in Höhe von 14,6 Milliarden Euro. Sie stärken Innovation und Gründungen. Und verringern den Fachkräftemangel, der trotzdem immens ist: Trotz der konjunkturellen Abkühlung felen in Deutschland 148.888 Fachkräfte in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. 

Zum MINT-Report

75 Jahre ME Saar - eine Zeitreise in Bildern

Am 6. April 1948 ist der Arbeitgeberverband der Eisen- und Metallindustrie des Saarlandes im Saarbrücker Rathaussaal gegründet worden. Es ist die Geburtsstunde von ME Saar. In einer Bildergalerie finden Sie Impressionen aus der Anfangszeit unseres Verbandes - mit dem politischen und gesellschaftlichen Bedingungen im Land.

Mehr zu unserem Jubiläum

Aktiv - immer über die Branche informiert

Die M+E-Zeitung für Beschäftigte in unseren Mitgliedsunternehmen

Die Wirtschaftszeitung Aktiv informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus der Branche. Aktiv-Leser wissen besser über die Wirtschaft Bescheid und verstehen die Zusammenhänge, die in unserer Marktwirtschaft gelten. Die Zeitung die Beschäftigte im Unternehmen, zuhause oder online lesen können, berichtet über konjunkturelle Themen ebenso wie über ungewöhnliche Ideen in den Betrieben.

Aktuelle Nachrichten von aktiv lesen Sie hier.

IWD - volkswirtschaftliche Entwicklungen in Kürze

In der Volkswirtschaft geht nichts einfach. Viele Entwicklungen bedingen sich gegenseitig, so dass geänderte Rahmenbedingungen häufig mit Nebenwirkungen einhergehen. Wer sich für volkswirtschaftliche Entwicklungen interessiert, findet mit dem IWD-Newsletter eine interessante Sammlung aktueller Entwicklungen - übersichtlich und schnell erklärt.

Unsere Dachverbände und Partner-Initiativen

Als starker Verband wirken wir nicht nur vor Ort im Saarland, sondern engagieren uns gemeinsam mit unseren Dachverbänden und Partnern auch für Ordnungspolitik und eine ausgewogene Soziale Marktwirtschaft im Bund. Damit der Wirtschaftsstandort Deutschland auch künftig konkurrenzfähig bleibt.