ME Saar und INSM stellen Karikaturen im Saar-Landtag aus

Erinnerungen an über 30 Jahre Mauerfall

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes hat gemeinsam mit dem Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft und dem Landtag eine Ausstellung zu 30 Jahren Mauerfall im Landtag des Saarlandes initiiert. Bis voraussichtlich Mitte Juni werden rund 70 Karikaturen führender Zeichner gezeigt, die den Prozess des Zusammenwachsens der beiden deutschen Staaten begleiten. Dass dieser trotz aller Euphorie länger braucht, dass aber auch schon viel erreicht ist, das zeigt ein Blick auf die Exponate. "Im Rückblick sehen wir, wie groß die Aufgabe der Wiedervereinigung war", sagte ME-Saar-Präsident Oswald Bubel bei der Eröffnung der Ausstellung am 3. Mai. "Die blühenden Landschaften kamen nicht so schnell, wie wir dachten. Wir reden auch heute noch von Ostdeutschen und Westdeutschen und von Alten und Neuen Bundesländern. Es gibt noch viel zu tun."

Zur Pressemeldung

Kabinett beschließt Testpflicht für Unternehmen

Politik setzt trotz breitem Engagement auf Zwang

Testen und Nachverfolgen gilt neben einer breiten Impfstrategie als sinnvoller Weg bei der Pandemiebekämpfung. Seit mehreren Wochen haben bereits zahlreiche Unternehmen ein breites Testregime für ihre Mitarbeiter aufgebaut. Trotzdem hat das Bundeskabinett eine Testangebots-Pflicht für Unternehmen beschlossen. Diese müssen ihren Beschäftigten in den Betrieben nun zwei Corona-Tests pro Woche anbieten. Es besteht allerdings nur die Angebotspflicht, der Test selbst muss nicht dokumentiert und bescheinigt werden. Beschäftigte sind nicht verpflichtet, das Testangebot anzunehmen. Eine Erstattung der Testkosten durch den Staat ist nicht vorgesehen.Angesichts der Ankündigungen der Bundespolitik, die Unternehmen über Betriebsärzte auch in die Impfanstrengungen einzubeziehen, bereiten sich auch im Saarland viele Unternehmen bereits intensiv darauf vor. Offen ist noch, wie eine Koordinierung durch das Saar-Gesundheitsministerium aussehen kann.

Fragenkatalog zu Unternehmenstests

Erklärung der Spitzenverbände

Informationen zu Testmöglichkeiten im Saarland

Anbieter von Testmaterial im Saarland

Der Verband ME Saar sucht:

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Tarifeinigung bei M+E-Mitte erzielt

Laufzeit bis September 2022

Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (ME Saar), Pfalzmetall, Hessenmetall und vem die Arbeitgeber haben mit der IG Metall am 31. März 2021 einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Die Arbeitgeberverbände sind in der Verhandlungsgemeinschaft M+E-Mitte zusammengeschlossen. Kernpunkte sind die Zahlung einer Corona-Beihilfe, die jährliche Zahlung eines Transformationsgeldes ab Februar 2020, Regelungen zur Arbeitszeitabsenkung im Strukturwandel sowie Vereinbarungen für Zukunftstarifverträge. Die Laufzeit reicht bis September 2022. Wie genau der Tarifvertrag in den einzelnen Punkten funktioniert, zeigen die nebenstehenden Filme und die untenstehenden Grafik.

Entgelt

Es wird keine Erhöhung der Entgelttabelle geben. Der Entgelttarifvertrag vom 9. Februar 2018 gilt unverändert fort. Bis Ende Juni zahlen die Unternehmen ihren Vollzeitbeschäftigten eine Corona-Beihilfe, mit der sie das herausragende Engagement der Belegschaften in der Pandemie würdigen. Gleichzeitig bekommen die Beschäftigten ab kommendem Jahr ein Transformationsgeld, das als Ausgleichszahlung bei Arbeitszeitabsenkung verwendet werden kann, um das Entgelt zu verstetigen. Die Zahlung des T-Zug B wird erstmals automatisch an die wirtschaftliche Entwicklung gekoppelt.

Arbeitszeitabsenkung

Der Tarifvertrag gibt den Unternehmen mehr Möglichkeiten als bisher, ihre Arbeitszeit abzusenken. Dabei kann - wie bisher die Wochenarbeitszeit per Betriebsvereinbarung auf unter 35 bis zu 30 Stunden pro Woche sinken. Das gilt für zwölf Monate. Längere Phasen der Arbeitszeitabsenkung sind nur möglich, wenn sie freiwillig von beiden Seiten vereinbart sind. Sinkt die Arbeitszeit dann auf 32 Wochenstunden, erhalten die Beschäftigten ab dem 13. Monat einmal pro Woche einen Zuschlag von 25 Prozent des durchschnittlichen Stundenentgelts. Sollte die Arbeitszeitabsenkung länger als 24 Monate abgesenkt werden, bekommen die Beschäftigten ab dem 25. Monat pro Woche bei einer Absenkung auf 33 Wochenstunden einen Zuschlag von 25 Prozent eines Durchschnitts-Stundenentgelts, bei einer Absenkung auf 32 Wochenstunden einen Zuschlag von 50 Prozent des Durchschnitts-Stundenentgelts.

Zukunftssicherung

Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben einen tariflichen Rahmen vereinbart, innerhalb dessen die Betriebsparteien Transformationsprozesse miteinander beraten und notwendige Änderungen anstoßen können.
 

 

Grenzpendler dürfen nur noch mit Negativtest über die Grenze

Regierungen in Deutschland und Frankreich wollen Grenzkontrollen vermeiden

Seit der Nacht auf Dienstag, den 02. März, dürfen Grenzpendler nur noch mit einer Bescheinigung über einen Negativ-Test die Grenze überqueren, der nicht älter als 48 Stunden ist. Grund dafür ist, dass das Département Moselle zum Virus-Varianten-Gebiet erklärt worden ist. Grenzkontrollen sollen dabei vermieden werden, es finden aber unregelmäßige Kontrollen in der Grenzregion beziehungsweise im Hinterland statt.
Die Landesregierung hat für Unternehmen, die weiterhin Grenzgänger beschäftigen, für eine Übergangszeit kostenlose Tests zur Verfügung gestellt. Nachdem die ersten 100.000 Tests bereits nach wenigen Stunden vergeben waren, hat die Landesregierung weitere 50.000 Tests bereit gestellt, die über das Terminbuchungssystem bei der Industrie- und Handelskammer bestellt werden können. Unternehmen können sich unter

https://survey.lamapoll.de/Schnelltest-1/

für die Testabholung registrieren lassen. Die Abholung erfolgt nach Termin im Gebäude Talstraße 15, 66119 Saarbrücken. Parkplätze sind direkt vor Ort.

Mit den weiteren Tests sollen Unternehmen unterstützt werden, die bisher bei der Verteilung noch nicht zum Zuge gekommen sind. Ziel ist es, dass Unternehmen Möglichkeiten schaffen, ihre Grenzgänger zu testen.

Gleichzeitig sind die Unternehmen gehalten, ein eigenes Testregime aufzubauen und sich über entsprechende Spezialisten mit Tests zu versorgen.

Bezugsquellen sowie Antworten auf viele Fragen rund um die Tests finden Sie auf der unten angehängten Frage- und Antwort-Liste.

Bei Fragen können Sie sich auch an die Corona-Hotline der IHK wenden:
(0681/9520-500, Montag bis Freitag: 8.00 – 17.00 Uhr) wenden oder eine E-Mail (coronathou-shalt-not-spamsaarland.ihk.de) senden.

FAQ zu Tests bei Grenzgängern als Download

Muster - Einwilligungserklärung zur Ausführung eines Corona-Schnelltests incl. Verarbeitung personenbezogener Daten

Muster für Testbestätigung

Wie entwickelt sich die Konjunktur der M+E-Industrie? - Frühjahr 2021

Die Metall- und Elektro-Industrie wurde durch die Corona-Krise in eine tiefe Rezession gezwungen: Nach einem regelrechten Absturz im zweiten Quartal 2020 hat sich die Lage in den folgenden Monaten von niedrigem Niveau aus aber wieder merklich erholt: Auftragseingang und Produktion haben sich bis zum Februar 2021 spürbar verbessert. Auch wenn damit der Tiefpunkt der Entwicklung durchschritten ist, bleibt die M+E-Industrie noch weit von einem Niveau voll ausgelasteter Kapazitäten entfernt.

zum vollständigen Bericht

Sozialpartnerschaft muss leben

Betriebsrätemodernisierungsgesetz bringt Bürokratie statt Nutzen

Wirtschaft und Gewerkschaften brauchen kein Betriebsrätemodernierungsgesetz. Mit dieser Positionierung stellt sich der Verband der Metall- und Elektroindustrie hinter die Position der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände. BDA-Präsident Rainer Dulger hatte zuvor erklärt: „Wer in der jetzigen Situation den Unternehmen eine weitere bürokratische Last aufbürdet, der zeigt, dass ihm ein auf die derzeitige wirtschaftliche Lage nicht mehr passender Koalitionsvertrag wichtiger ist als die Standortfaktoren für eine wirtschaftliche Gesundung dieses Landes. Die tausendfach erfolgreiche Zusammenarbeit der Betriebspartner zur Bewältigung der aktuellen Gesundheitskrise zeigt sehr eindrücklich, dass diese Partnerschaft keiner einseitigen Nachhilfe des Gesetzgebers bedarf."

Was Unternehmen und Mitarbeiter über Corona wissen müssen

Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. So sah die Situation im Saarland noch im März aus ein ganzes Land im Griff eines winzigen Virus. Und auch der zweite Lockdown zum Jahresende hält viele in Atem. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  

Die wichtigsten Informationen rund um das Virus

Strukturwandel, Digitalisierung, Corona

Der Jahresbericht 2019 beleuchtet die Herausforderungen der Branche

Die Corona-Krise hat die M+E-Branche vor eine bisher nie dagewesene Herausforderung gestellt. Absatzmärkte und Lieferketten sind gleichermaßen eingebrochen, die Produktion in Deutschland stand weitgehend still. Eine Situation, die zu Kurzarbeit von Millionen Beschäftigten führte. Und das zu einer Zeit, in der die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland bereits stark angeschlagen war. Schließlich hatte sich schon vor Corona eine Rezession gezeigt. Dabei muss die Branche mit einem umfassenden Strukturwandel aktuell eine Riesen-Aufgabe stemmen. Wie sie damit zurecht kommt, lesen Sie im Jahresbericht des ME Saar 2019.

IWD - volkswirtschaftliche Entwicklungen in Kürze

In der Volkswirtschaft geht nichts einfach. Viele Entwicklungen bedingen sich gegenseitig, so dass geänderte Rahmenbedingungen häufig mit Nebenwirkungen einhergehen. Wer sich für volkswirtschaftliche Entwicklungen interessiert, findet mit dem IWD-Newsletter eine interessante Sammlung aktueller Entwicklungen - übersichtlich und schnell erklärt.

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