Großes Interesse beim AW-Forum an den Themen rund um die Transformation

Veranstaltung in Mainz bringt gut 150 Experten der Branche zusammen.

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen  in Deutschland, wenn sich Energie und Arbeit verteuert, wenn Vorschriften immer mehr werden und traditionelle Industriezweige wegbrechen? Und was heißt das für die Belegschaft? Beim Arbeitswissenschaftlichen Forum in Mainz haben sich Referenten und Teilnehmer über diese Fragen ausgetauscht. Klar ist, dass Unternehmen nur dann bestehen, wenn sie aus eigener Kraft immer effizienter werden. Dafür stellten die Unternehmensvertreter Best-Practice-Beispiele vor. Die Veranstaltung wurde von Dr. Frank Lennings vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft aus Düsseldorf moderiert.

Die Beispiele der Unternehmen deckten einen Großteil der Herausforderungen ab, vor denen die Wirtschaft aktuell steht. Am drastischsten zeigt sich das beim Continental-Werk in Rheinböllen. Der Standort, an dem seit vielen Jahren Bremsen entstehen, setzt mit autonomen Robotern auf ein komplett neues Produktportfolio. Dazu müssen die Beschäftigten nicht nur für vollkommen neue Tätigkeiten qualifiziert werden, sie müssen auch über den gesamten Prozess hinweg motiviert werden, den Umbau mitzutragen. Ähnliches gilt für Bosch in Homburg, wo an einem klassischen Diesel-Standort nun auch Teile für Wasserstoff-Komponenten gefertigt werden. Das Bosch-Werk gilt hier als Vorreiter, hat einen kompletten Wasserstoff-Kreislauf installiert. Ein Komplett-Umzug war bei der Frankfurter Firma Samson der Weg in die effizientere Zukunft. Der Traditionsstandort in Frankfurt war nicht nur in die Jahre gekommen, auch die Transportwege in der Produktion waren historisch gewachsen und wurden immer länger. Mit dem Fabrikneubau in Offenbach - in Rekordzeit übrigens - wird die Produktion nicht nur effizienter, das Unternehmen wird auch den Großteil der benötigten Energie selbst produzieren. Und John Deere hat beim Forum gezeigt, wie Transformation über viele Jahre schrittweise vorangetrieben werden kann. Der Landmaschinenhersteller ist so längst zum modernen Technologiekonzern geworden.

Was alle Referenten gleichermaßen betonen, ist, dass die Mitarbeiter der zentrale Erfolgsfaktor für die Transformation sind. Sie frühzeitig in den Prozess einzubinden, zu qualifizieren und immer auf dem Laufenden zu halten, ist entscheidend für das Gelingen des Umbauprozesses. Menschen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie eignen sich das nötige Fachwissen an, erarbeiten sich neue technische Fertigkeiten und lernen im Zweifelsfall auch eine neue Sprache, wenn sich ein Unternehmen internationalen neu ausrichtet. Angesichts des Arbeits- und Fachkräftemangels nimmt der Stellenwert der Beschäftigten noch zu. Denn offene Stellen sind immer schwieriger zu besetzen.

Die Arbeitswissenschaftlichen Foren sind eine Gemeinschaftsveranstaltung der Verbände von M+E-Mitte. Sie finden alle zwei Jahre mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt.

Mehr Infos zum AW Forum 2024

ME-Saar-Präsident fordert eine Agenda 2030

Neben Oswald Bubel übt auch Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf deutliche Kritik an der Politik

ME-Saar-Präsident Oswald Bubel hat auf der Mitgliederversammlung umfassende Reformen in Deutschland gefordert. Angesichts der Wachstumsschwäche im Land brauche es jetzt ein Aufbruchssignal der Politik: „Das letzte politische Reformvorhaben war die Agenda 2010. Das ist 20 Jahre her. Wir brauchen jetzt eine Agenda 2030, die Deutschland eine Rosskur verordnet, aus der es dann gestärkt hervorgeht“, sagte der ME-Saar-Präsident im Saarbrücker Schloss.

Anders als die anderen großen Industrienationen erlebt Deutschland aktuell eine Situation zwischen Stagnation und Rezession. Gerade einmal 0,2 Prozent Wachstum hat der Internationale Währungsfonds für das aktuelle Jahr prognostiziert. „Wir blicken auf magere Jahre, auch mittelfristig ist keine wirkliche Besserung in Sicht“, sagt Bubel. Grund dafür sind unter anderem schwierige Rahmenbedingungen im Land: hohe Energiepreise, hohe Arbeits- und Lohnnebenkosten, hoher bürokratischer Aufwand, massiver Fach- und Arbeitskräftemangel.

„Wir wünschen uns eine Angebotspolitik, die Rahmenbedingungen schafft, mit denen es sich lohnt, neue Produkte zu entwickeln und an den Markt zu bringen“, sagt der ME-Saar-Präsident. „Dazu benötigen wir geänderte Abschreibungsregeln und eine Steuerbelastung, mit der sich Investitionen schneller rechnen.“ Die ersten Schritte im Wachstumsbeschleunigungsgesetz gingen in die richtige Richtung, reichten aber nicht aus, sagt er. Weitere Forderungen sind ein umfassender Bürokratieabbau und eine Reform des überholten Arbeitszeitgesetzes.

Ähnlich äußerte sich Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf in seiner Festrede. Unter dem Titel "Keine Zeitenwende ohne Wirtschaftswende" forderte er, dass aus dem politischen Wollen mehr politisches Machen wird. Stattdessen allerdings erlebe die Wirtschaft, dass ihr immer mehr Steine in den Weg gelegt würden. "Statt die Defizite des Standorts anzugehen und eine wirksame Angebotspolitik zu gestalten, feuert die Politik ein Regulierungs- und Bürokratiefeuerwerk nach dem anderen ab", sagte er.

Wolf forderte eine Metalitätswende. "Allen muss wieder klar werden, dass der Wohlstand erst einmal erwirtschaftet werden muss. Bevor Steuergeld ausgegeben wird, muss es verdient werden."

Werkwandel: Ausgabe 1/2024 des ifaa-Magazins mit dem Schwerpunkt Zusammenwirken von Führung und Mitarbeitern in der Transformation

Die Unternehmen sind Teil eines sehr komplexen Systems, das mit Herausforderungen wie digitaler und ökologischer Transformation ebenso konfrontiert ist wie Marktunsicherheiten und sich wandelnden Verbraucherbedürfnissen. In diesem Umfeld bemühen sich Unternehmen und ihre Belegschaften, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Ein wichtiges Thema auch aus arbeitswissenschaftlicher Sicht ist das Zusammenwirken von Führungskräften und Mitarbeitern.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins "Werkwandel" beleuchtet diese Thematik aus mehreren Blickwinkeln. Sie beschreibt, wie ein Pumpenhersteller sein Team erfolgreich in neuen digitale Geschäftsmodelle mitgenommen hat, und sie beschreibt, welchen Lernbedarf und welche Veränderungen die digitale Transformation mit sich bringt. So werden zwei Unternehmen vorgestellt, die sich erfolgreich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen.

Werkhandel erscheint als interaktives E-Paper, gefüllt mit Interviews, Berichten zu vielfältigen Themen und steht allen Interessierten unter www.werkwandel.de kostenlos zur Verfügung.

VSU und DGB fordern Engagement für Demokratie

Gegen antidemokratische Entwicklungen und Rechtsextremismus

Gemeinsam haben sich die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) und der Deutsche Gewerkschaftsbund im Saarland (DGB Saar) in einer Erklärung gegen rechte Entwicklungen in der Gesellschaft ausgesprochen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisation warnen gemeinsam vor einem Erstarken des Rechtsextremismus und fordern die Bürger auf, bei den anstehenden Wahlen den bürgerlichen Parteien den Rücken zu stärken. "Angesichts des Wahljahrs rufen wir als Sozialpartner – als Vertreter der Unternehmen ebenso wie als Vertreter der Arbeitnehmer – alle Bürger auf, nicht den scheinbar einfachen Lösungen der extremen Parteien zu folgen, sondern den demokratischen Parteien den Rücken zu stärken. Das gilt für jede Wahl und vor allem für die bevorstehende Europa- und Kommunalwahl. Jede Stimme für die demokratischen Parteien zählt. Es ist die Zeit staatspolitischer Verantwortung jedes Einzelnen", heißt es in der Erklärung, die VSU-Präsident Oswald Bubel und der stellvertretende Landesvorsitzende des DGB, Timo Ahr, gemeinsam unterzeichnet haben. Die VSU vereinigt unter ihrem Dach die führenden Arbeitgeberverbände im Saarland. Auch der Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (ME Saar) ist Mitglied der VSU.

Zur Erklärung

 

Ihre Zukunft im Verband

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Oder Sie wenden Sich mit Fragen oder für eine erste vertrauliche Kontaktaufnahme an unsere Personalreferentin Christiane Schlechter, (Christiane.Schlechterthou-shalt-not-spammesaar.de, 0172 68 59 647).

Unternehmen sind massiv durch Bürokratie belastet

Umfrage in der M+E-Branche: Regelungswut schadet dem Standort

Die Bürokratie in Deutschland wird zur Belastung für Unternehmen. Das zeigt eine bundesweite Umfrage bei von rund 940 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie. 86 Prozent der Unternehmen geben an, „stark“ oder „sehr stark“ durch Bürokratie belastet zu sein, 95 Prozent meinen, dass die Belastungen in den vergangenen fünf Jahren gestiegen seien. „Wer eine Trendumkehr bei den rückläufigen Investitionen will, muss Bürokratieabbau und -verhütung zur Chefsache machen“, sagt Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander, „Unternehmer sind von Natur aus zuversichtlich. Ihnen so lange mit Bürokratie und schlechten Standortbedingungen zuzusetzen, bis sie die Lust am Unternehmertum verlieren, ist eine denkbar schlechte Strategie“.

Die schlechte Stimmung spiegelt sich in der Unzufriedenheit mit den Standortbedingungen wider. Nur 18 Prozent empfinden sie für Unternehmen als „gut“ und lediglich ein Prozent als „sehr gut“, aber 38 Prozent stufen sie als „schlecht“ und weitere sieben Prozent gar als „sehr schlecht“ ein. Das hat schmerzhafte Konsequenzen: 63 Prozent der Unternehmen erklären, konkret aufgrund der Bürokratie auf Investitionen zu verzichten, 48 Prozent investieren vermehrt im Ausland.

Der Aussage, dass nur wenige Vorschriften wirklich belasten, der Rest aber machbar sei, stimmen gerade einmal sechs Prozent der Unternehmen zu.

Was die Unternehmen kritisieren

Faktor Standortattraktivität

Bürokratie wird zur Belastung

938 Betriebe hat Gesamtmetall für seine Bürokratieumfrage im Oktober 2023 befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig. Wenn Deutschland hier nicht gegensteuert, wenden sich zunehmend Unternehmen vom Standort ab. Die Politik muss dringend handeln.

ifaa stellt Planspiel zu Smart Services vor

„Die Potenziale hybrider, datengetriebener Geschäftsmodelle spielerisch erleben“

Um diese Potenziale von Smart Services sichtbar zu machen, hat das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) ein Planspiel entwickelt. Teilnehmer können hier die Möglichkeiten von Smart Services spielerisch erfahren. „Die digitale Transformation hat in der Geschäftswelt eine Fülle von Möglichkeiten eröffnet, wertvolle Daten aus der Produktnutzung zu sammeln und zu analysieren. Die Daten bieten die Grundlage für innovative „Smart Services“, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen“, sagt Ralph Conrad, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft und Mitentwickler des Planspiels. Im Planspiel werden real existierende hybride Geschäftsmodelle vorgestellt, und die Teilnehmer haben Gelegenheit, Potenziale der Hybridisierung für eine effiziente Gestaltung von Unternehmensprozessen spielerisch zu erkunden. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in verschiedene Herangehensweisen und Methoden zur Entwicklung eigener hybrider Geschäftsmodelle.

Weitere Informationen zum Planspiel finden Sie unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/angewant

Was sich in Deutschland ändern muss

Das Jahr 2023 hat sich für die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) anders entwickelt als erhofft: Nach einem vielversprechenden ersten Halbjahr haben sich die Vorzeichen gedreht. Die Produktion ist eingeknickt, sie liegt aktuell wieder um 7 Prozent unter dem Vorkrisenstand von 2018. Auch Absatz, Umsatz, Neubestellungen – alles zeigt abwärts.

Wie erklärt sich die Trendumkehr? Da ist zum einen der Weltmarkt, von dem M+E wesentlich lebt – er wächst derzeit kaum.

Die Ausgabe der M+E-Zeitung beschäftigt sich mit Veränderung in den Unternehmen. Von Fachkräftemangel bis Bürokratie: Die Betriebe in Deutschland kämpfen mit massiven Belastungen.
Sechs M+E-Unternehmer berichten, was sie konkret beeinträchtigt – und welche konstruktiven Lösungen helfen würden

 

 

Die Metall- und Elektro-Industrie investiert jährlich rund 70 Milliarden Euro in Forschung und Innovationen in Deutschland

Mit Ausgaben von jährlich rund 70 Milliarden Euro nehmen die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) die Schlüsselrolle für die Forschung und Innovationen in Deutschland ein. Das sind rund zwei Drittel der privatwirtschaftlichen und in etwa die Hälfte aller gesamtwirtschaftlichen Investitionen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der IW Consult im Auftrag von Gesamtmetall.

Die M+E-Unternehmen sind überdurchschnittlich häufig Technologieführer und stärker digitalisiert als die restliche Wirtschaft. Diese Innovationsstärke resultiert vor allem aus systematischen Strukturen für Forschung und Entwicklung in den Unternehmen, der effektiven Einbindung der Beschäftigten und einer intensiven Interaktion mit Kunden und Lieferanten. Dabei sind Technologieführerschaft und Innovationen für die M+E-Betriebe zentral zur Sicherung von Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit und damit für die unternehmerische Zukunft.

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander: „Die Metall- und Elektro-Industrie spielt die zentrale Rolle bei Innovationen, der Energiewende sowie bei Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in unserem Land. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass nur die Unternehmen im globalen Wettbewerb die Innovationen in Deutschland antreiben können. Und dafür sind die Unternehmen auch bereit, viel zu investieren. Allerdings brauchen sie dafür gute, verlässliche Rahmenbedingungen, vor allem durch mehr Technologieoffenheit und eine konsequente Angebotspolitik.“

Die komplette Studie „Innovation und Digitalisierung in der M+E-Industrie in Deutschland“ zum Herunterladen finden Sie unter www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/strukturbericht

Wie entwickelt sich die Konjunktur der M+E-Industrie?

Rezession setzt sich in der M+E-Industrie im 1. Quartal fort – konjunkturelle Talsohle noch nicht erreicht

  • Der Auftragseingang hat die Talsohle noch nicht erreicht. Im Q1-2024 gingen die Neuaufträge um 3,0 Prozent (nominal) bzw. 3,4 Prozent (preisbereinigt) gegenüber dem Vorquartal zurück. Das Vorjahresniveau wurde damit um 5 Prozent (nominal) bzw. 7 Prozent (preisbereinigt) unterschritten. Die Auftragsbestände wurden im Mai nochmals schlechter beurteilt.
  • Umsatz und Absatz waren im Q1-2024 erneut rückläufig. Gegenüber Q4-2023 gingen der nominale Umsatz um 1,2 Prozent und der preisbereinigte Absatz um 1,9 Prozent zurück. Der Trend folgt den rückläufigen Neuaufträgen. Zudem wurden die Werte für das Vorjahr vom Stat. Bundesamt deutlich nach unten korrigiert. Im Q1-2024 lag der Umsatzwert um 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau; das Absatzvolumen war um 6 Prozent geringer.
  • Das M+E-Produktionsvolumen lag im Q1-2024 preisbereinigt um 7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Produktionspläne sind weiter überwiegend abwärtsgerichtet. Eine Bodenbildung ist ebenfalls noch nicht erkennbar.
  • Die Zahl der M+E-Beschäftigten lag im März mit 0,3 Prozent nur noch leicht über dem Vorjahr. Saisonbereinigt setzte sich die Seitwärtsbewegung seit Frühjahr 2023 weiter fort. Die Fachkräftelücke verfestigt sich trotz Rezession.
  • Das M+E-Geschäftsklima blieb im Mai nahezu unverändert auf schwachem Niveau. Die Lagebeurteilung trübte sich weiter ein. Der Anteil der Pessimisten für die kommenden Monate nahm dagegen leicht ab. Allerdings waren Nachfrage und konkrete Firmenpläne weiter überwiegend abwärtsgerichtet.
  • IWF und OECD haben ihre BIP-Prognosen 2024 für Deutschland erneut abwärtskorrigiert. Im Mittel liegen die Prognosen nur bei 0,2 Prozent BIP-Wachstum. Die Diskrepanz zu den robusten weltweiten Wachstumserwartungen vergrößert sich weiter. In der M+E-Industrie droht 2024 ein Produktionsrückgang von mehr als 3 Prozent.
  • Die Inflationsrate blieb im April mit 2,2 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Zwar schwächte sich die Kerninflation ab. Die Bundesbank sieht den Disinflationsprozess dennoch „ins Stocken gekommen“.

Diese und weitere Zahlen finden Sie im Konjunkturbericht sowie weitere Informationen im  Download-Bereich von Gesamtmetall.

75 Jahre ME Saar - eine Zeitreise in Bildern

Am 6. April 1948 ist der Arbeitgeberverband der Eisen- und Metallindustrie des Saarlandes im Saarbrücker Rathaussaal gegründet worden. Es ist die Geburtsstunde von ME Saar. In einer Bildergalerie finden Sie Impressionen aus der Anfangszeit unseres Verbandes - mit dem politischen und gesellschaftlichen Bedingungen im Land.

Mehr zu unserem Jubiläum

Trotz Stellenrückgang bleibt die Fachkräftesituation angespannt

KOFA Kompakt - Fachkräftereport 

Im September 2023 ist die Zahl der offenen Stellen für qualifizierte Fachkräfte im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gesunken. Zugleich stieg die Arbeitslosigkeit bei qualifizierten Fachkräften. In der Folge hat sich die Fachkräftelücke im gleichen Zeitraum leicht verringert, bleibt aber mit einem saisonbereinigten Wert von gut 510.000 auf einem hohen Niveau. Im Durchschnitt konnten etwa vier von zehn offenen Stellen für Fachkräfte nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Auch dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Weitere Studien erhalten Sie beim Institut der Deutschen Wirtschaft

Aktiv - immer über die Branche informiert

Die M+E-Zeitung für Beschäftigte in unseren Mitgliedsunternehmen

Die Wirtschaftszeitung Aktiv informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus der Branche. Aktiv-Leser wissen besser über die Wirtschaft Bescheid und verstehen die Zusammenhänge, die in unserer Marktwirtschaft gelten. Die Zeitung die Beschäftigte im Unternehmen, zuhause oder online lesen können, berichtet über konjunkturelle Themen ebenso wie über ungewöhnliche Ideen in den Betrieben.

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IWD - volkswirtschaftliche Entwicklungen in Kürze

In der Volkswirtschaft geht nichts einfach. Viele Entwicklungen bedingen sich gegenseitig, so dass geänderte Rahmenbedingungen häufig mit Nebenwirkungen einhergehen. Wer sich für volkswirtschaftliche Entwicklungen interessiert, findet mit dem IWD-Newsletter eine interessante Sammlung aktueller Entwicklungen - übersichtlich und schnell erklärt.

Unsere Dachverbände und Partner-Initiativen

Als starker Verband wirken wir nicht nur vor Ort im Saarland, sondern engagieren uns gemeinsam mit unseren Dachverbänden und Partnern auch für Ordnungspolitik und eine ausgewogene Soziale Marktwirtschaft im Bund. Damit der Wirtschaftsstandort Deutschland auch künftig konkurrenzfähig bleibt.